Das Prinzip des meditativen Zeichnen habe ich bei meinen Wanderungen entdeckt. Dieses ruhige Hinschauen, Details entdecken und in einer Zeichnung wiederzugeben, ist enorm entspannend. Die Zeit des Wanderns ist manchmal kürzer, als die Zeit des Zeichnens, denn interessante Motive finden sich oft schon nach der nächsten Wegbiegung.
1986 | Statt Kamera begleiteten mich auf diesem Wanderurlaub vom Berner Oberland ins Wallis ein handliches Malbuch und ein paar Buntstifte.
Nach ein zwei Stunden Wandern lag das herrlichste Motiv vor mir, in das ich mich vertiefte. Je länger ich hinschaute, je mehr Details erkannte ich.
So sind diese meditativen Zeichnungen entstanden. Sehr genau, sehr kleinteilig, es brauchte so seine Zeit. Nach der nächsten Wanderetappe entdeckte ich das nächste Motiv, in das ich mich mit dem Buntstift wieder vertiefen wollte.
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