Juni 2000. Nach meinem Reitunfall in Ungarn mit doppelter Wirbelsäulenfraktur lag ich für viele Wochen bewegungslos im Krankenhaus. Um mir die Zeit zu vertreiben habe ich den Unfall und die Folgen als Comik festgehalten. Versendet wurde der vierteilige Comik per FAX an meine Freunde und Familie, denn das war damals im Jahr 2000 das gängige Kommunikationsmittel.
1. Teil: Reitunfall, Ambulanz, Erste Diagnose, Transport von Ungarn nach Köln, Zweite Diagnose in Köln, Therapieplan.
2. Teil: Protest, Schmerzen, Verzweiflung, Auflehnung, Panik, Angst, Ohnmacht, Resignation, Kapitulation. Einzige Freude: Zeichnen.
3. Teil: Ich lerne: Geduld, Stillhalten, bewegungslos schlafen, Passivität, Hilfe annehmen, Demut, hoffen, sich arrangieren, dankbar für winzige Fortschritte.
4. Teil: Der Wirbel hält. Zurück ins Leben. Dankbarkeit an mein Schicksal und an alle, die mir geholfen haben. Ich darf wieder aktiv sein. Für alles gibt es nun ein
erstes Mal.