Hier eine Auswahl von Fotos, die Nixen als Wasserspenderin (Brunnenfigur) oder als Beschützerin von Wasser zeigen.
Die Brunnennixen unterscheiden sich in Gruppen.
Nixen, die im Wasser spielen, oder wasserspeiende Fische halten, sich im Wasser vergnügen, schwimmen, planschen, spritzen, also die pure Lebensfreude und Sinnlichkeit verkörpern.
Nixen in Nebenrolle. Bei manchen Brunnen ist das Hauptthema ein anderes und eine Nixe kommt nur als Symbol für Wasser oder zur Dekoration vor.
Den Fortunabrunnen am Isartorplatz in München schuf der Bildhauers Karl Killer 1907. Die vier Nixen, in der Mitte zwischen dem Wasserbecken und der Göttin Fortuna hoch oben auf der Säule, sind reine Dekoration aber das Schönste an der ganzen Brunnenanlage.
Nixen, die göttinnengleich auf einer Säule trohnen und die Quelle oder das Wasser im Brunnen beschützen. Diese, meist zweischwänzige Nixe, verkörpert einen alten Kult.
Seit 1607 beliefert der Johannisbrunnen seine Umgebung in Rothenburg mit Wasser: Auf der Brunnensäule thront ein Wassermann, er verkörpert den Segen des Wassers.
Der Brunnen wurde 1716 umgebaut. Eine Kuriosität betrifft sein Fassungsvermögen, welches auf „20 Fuder, 23 Maß“ verbrieft ist. Fuder ist ein altes Hohlmaß, das für Wein und Bier verwendet wurde. Je nach Region fasst ein Fuder zwischen 800 und 1.000 Liter.
Dieser Brunnen in der Herrngasse in Rothenburg stammt laut einer Inschrift aus dem Jahr 1595, gehört stilistisch zur Spätrenaissance.
Die Figur auf der Säule stellt eine königliche Nixe mit zwei Fischschwänzen, einer goldenen Krone auf dem Haupt und einem goldenen Zepter in der Hand dar. (Die Restaurierung der Figur ist fragwürdig)
Früher fand um den Herrnbrunnen herum der Viehmarkt statt.
Nachbildung eines Gallbrunnen von 1557.
Auf der Balustersäule trohnt das "Fräulein", eine zweischwänzige Melusine.
Das Wasser des Deichelbrunnen wurde einst aus Quellen in der Flur "Staigbrunnen" jenseits der Enz in Röhren (Deicheln) hergeleitet.
Gebaut wurde der Brunnen um 1760 aus Lärchenholz, das aus den Bündner Wäldern stammte.
Die hölzerne bemalte Figur auf dem Brunnenstock stammt aus der Erbauungszeit und zeigt eine doppelschwänzige Nixe mit einem metallenen Florentinerhut.
Ihre Herkunft ist unklar.
Nixen+Wasserwesen - Foto-Sammlung